• DEPRESSIONEN

    Training für die Seele

Gedrückte Stimmung, negative Gedanken, Antriebslosigkeit. Wer unter Depressionen leidet, hat meist wenig Motivation, sich sportlich zu betätigen. Doch genau das kann vielen Patienten helfen, wie u.a. eine Untersuchung, die im Journal of the American Medical Association (https://jamanetwork.com/journals/jamapsychiatry/article-abstract/2680311) veröffentlicht wurde, zeigt. Das Ergebnis: Menschen mit Depressionen fühlten sich normalerweise besser, nachdem sie ein Krafttraining gemacht hatten. Und Menschen mit normaler psychischer Gesundheit beendeten das Experiment mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit, mürrisch und traurig zu werden, als jene Menschen, die nicht trainierten.

Ein aktiver Lebensstil beugt also Depressionen vor und hat einen schützenden Effekt. „Move your body and your mind will follow“, sagen die Amerikaner dazu. Der Grund: Training verändert Teile des Gehirns, einschließlich verschiedener chemischer Vorgänge im Nervengewebe. So erhöht sich die Produktion von Neurotransmittern wie Serotonin und Dopamin, die für ihre stimmungsaufhellende Wirkung bekannt sind.

Sport wirkt nicht besser, sondern anders als gängige Behandlungen wie Antidepressiva oder eine Psychotherapie, ist aber eine gute und wichtige Ergänzung, um positive Impulse auszulösen. Wer sportliche Ziele erreicht, hat Erfolgserlebnisse, die wiederrum zu einer Stärkung des Selbstwertgefühls beitragen. Darüber hinaus lenkt Bewegung von quälenden Grübeleien und Schuldgefühlen ab und man findet auch Gleichgesinnte. Wer an Gruppenkursen teilnimmt, kann sich hier auf sozialen Rückhalt verlassen.

Eine gute Nachricht also für alle! Egal ob Ihnen Kraft- oder Ausdauersport besser liegt – Sie tun damit Ihrer Seele in jedem Fall etwas Gutes!

Mehr dazu erfahren Sie auch im Rahmen unserer Fachvorträge.

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